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Montag, 5. August 2013

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Erster Text seit langem. Vielleicht hätte ich schon viel früher anfangen sollen zu schreiben. Frust runter schreiben ist nämlich besser, als ihn an anderen auszulassen.

Selbstfindung deswegen, weil ich glaub ich muss es lernen. Herauszufinden was ich will, wie ich es bestmöglich erreiche um ausgeglichen und glücklich zu sein. ..und vielleicht ist Schreiben ein Anfang.

Ich versteh mich leider manchmal wirklich selber nicht. So bald mich eine Kleinigkeit stört, verfalle ich in eine "depressive" Stimmung, aus der ich mich selber nicht befreien kann. Andere schaffen es leider auch nicht. Ich bin dann einfach stur und traurig und mich stört einfach alles umso mehr.

Ich meine Dinge dürfen einen stören, aber deswegen einen Weltuntergang vor Augen zu haben ist doch schwachsinning.
Aber es passiert einfach von der einen auf die andere Minute.
Das versteh ich einfach nicht. Ich wünsche mir so sehr einen
Weg dagegen anzukämpfen, am meisten vermassel ich es mir
damit nämlich selber.

Gestriger Anlass war dafür, dass mein Freund und ich eine Fahrradtour machen wollten. Ich war auf einem Festival und bin danach zu ihm gefahren. Er wollte mich Sonntag nicht früh wecken und ließ mich schlafen (aufwecken-Thema hatten wir gerade eine Woche vorher) - so war es zu spät für die Fahrradtour. Weiter gings; Familienbesuch von dem ich nicht zu spät weg wollte, damit wir uns für das geplante Grillen danach nicht abhetzen mussten und ich auch noch bisschen aufräumen hätte können. Hat leider auch nicht geklappt. Beim Grillen hat mein Freund dann Volleyball mit meiner Freundin gespielt, ab dann fang die depressive Stimmung so richtig an (dazu später...). Nach dem Grillen wollten wir ins Openair Kino, haben wir dann auch nicht mehr geschafft. Okay... vielleicht waren das einfach zu viele Dinge für einen Tag, aber ich hatte mich darauf gefreut und irgendwie platzte alles wie eine Seifenblase dann.

Volleyball... irgendwie ein wunder Punkt. Da ich mit meinem Freund auch einmal Volleyball spielen wollte und er dazu mal son dummen Spruch meinte, von wegen "man müsse auch richtig spielen" ... hm und dann spielt er das mit meiner Freundin und kommt nicht auf die Idee mich zu fragen und obwohl ich gern mit dem Federballset gespielt hätte, dass wir extra mit genommen haben. Depressive Stimmung steigt. Ich hätte auch nein gesagt, hätte er mich gefragt, weil ich mich nicht getraut hätte.

Zu Hause bei mir angekommen, reden wir kurz, ich konnte natürlich wie immer nichts ansprechen (weil wenn ich es anspreche wird es irgendwie auch nur schlimmer, deswegen wollte ich es lassen, wo durch es mir aber immer schlechter ging). Dann haben wir uns schlafen gelegt, er schläft ein, ich lieg wach. Steh auf, geh auf'n Balkon, les ein Buch. Er schläft.

Ich wünschte mir er würde es merken. Eigeninitiative ergreifen. Ich kann nichts sagen, nichts fordern... mir ist das manchmal einfach unangenehm. Eine Blokade die sich nicht lösen lässt. So viele Dinge die aufeinander einprellen.

Ich wünsch mir was, sag aber nichts. Er merkt es nicht, wie auch wenn ich nichts sage. Ich wünschte es würde da eine bessere Verbindung geben.

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vanillos - 5. Aug, 22:09

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